Must-watch: 500 Billion Reasons why IOTA

Category: Uncategorized

Der Abschied

Der Abschied

Wie in meinem Tweet gestern angekündigt beende ich meine Beiträge zu IOTA, aber auch zu Kryptowährungen insgesamt.
Ich hege keine Motivation Brücken zu sprengen, habe keine offenen Wunden, habe auch keine Intention jemanden in schlechtes Licht zu rücken und kein grundsätzliches Anliegen mich zu rechtfertigen, jedoch erscheint es mir fair meine Gedankenprozesse zu offenbaren und die ein oder andere Sache richtig zu stellen, bevor ich abdanke.

IOTA war von Anfang 2016 bis vor etwa 3 Monaten mein neues Leben.
Ein Experiment und Versuch meine Zukunft so zu gestalten, dass es den nicht immer einfachen Bedürfnissen der “Y-Generation” enspricht.

Angefangen hat alles 2012 als ich, wie so viele vor mir, nach Möglichkeiten gesucht habe mein Studium zu finanzieren, abseits von Kellnerjobs oder Pizza ausliefern.
Meine Affinität zum Schreibtisch, zum Computer, war selbstredend ausschlaggebend, denn Kryptowährungen wurden zu dieser Zeit an vielen Stellen beworben, sei es nun um Filesharing-Dienste zu bezahlen, oder weil die Welt auch damals schon als düstere Dystopie skizziert wurde, die mit einer finanziellen Freiheit, und Dezentralisierung gekontert werden könne -man bräuchte nur in Bitcoin investieren. Mit dem positiven Nebeneffekt, dass man extrem schnell sehr reich werden könne- so hieß es.
Einem Studenten mit chronischen Geldproblemen sind solche Töne natürlich willkommen, aber ich glaube ich muss grundsätzliche Gewinnabsichten nicht rechtfertigen, sie sind in Zeiten des ausgewachsenen Kapitalismus’ nichts unnatürliches, eher Teil der Gesellschaft.
Und so investierte ich anfangs 1000€, um sie mit dem Mt Gox Crash beinahe gänzlich zu verlieren. Meine erste FOMO-Falle. Ich investierte den Rest in Earthcoin und Feathercoin und versuchte die Projekte zu unterstützen, doch bevor es richtig losging, holte uns die Realität ein. Das erste Kapitel meines Kryptolebens war müßig.

Rückblick: Als ich 2010 mit meinem Geographie-Studium begann wusste ich wenig über die finanzielle Welt und nur langsam wurde mir bewusst dass globalisierende Prozesse die Welt so stark verändern werden, dass es auf lange Sicht Sinn macht eben auch global zu denken, zu agieren und sich auf eine andere Zukunft einzustellen, die den souveränen Nationalstaaten als Gegengewicht entgegenstehen.
Die Welt verändert sich. Das hatte ich in der Geographie gelernt, und mit den disruptiven Eigenheiten von Bitcoin et. al nun selbst erlebt.
Eine gemeinsame Schnittmenge meines Fachgebietes, das ich auch in Kryptowährungen vorfand.

Das zweite Kapitel meiner Kryptoreise begann 2014, Monate nach dem Mt.Gox Crash. Ich lernte Daytrading, las das “große Buch der Markttechnik”, und starrte monatelang auf den Monitor um im Großen und Ganzen schlechte finanzielle Entscheidungen zu treffen. Ich kaufte auch ein paar Antminer und überforderte meine USB-ports und meine Stromrechnung, minte aber auch ein paar ethers (~6900 stück), die ich sofort und viel zu früh wieder verkaufte, als eines unter vielen Projekten. Eine weitere schlechte Entscheidung.

Mit dem ICO Zeitalter auf Bitcointalk wurde mir bewusst dass die Reise hier nicht endete, aber dieses mal wollte ich eine richtige Entscheidung treffen und filterte hunderte Projekte, die damals fast täglich ins Forum geschwemmt wurden. Das Crowdfunding von IOTA schien bereits beendet zu sein, jedoch stach es unter all den vielen Projekten deutlich hervor, sodass ich mich einlas und mir weitergehende Informationen suchte.
Die Entscheidung meine letzten Münzen in IOTA zu stecken schien mir logisch beim Hintergrund von CFB, und auch deshalb, weil Alleinstellungsmerkmale, die disruptive Kraft und nicht zuletzt die Rhethorik von David ein gewisses Maß an Zuversicht und Selbstverständlichkeit ausstrahlten – bis heute.
Nach den ersten Gesprächen mit den Gründern von IOTA, aber auch der damals noch viel kleineren Community wurde mir bewusst, dass hier eine realistische Chance besteht, eine kleine, wenn auch unsichere Karriere aufzubauen.

Das für mich ausschlaggebende Kriterium an IOTA war, dass es mit seiner Gebührenfreiheit tatsächlich Barrieren der Welt aufschließen könnte, denn Bitcoin als Nemesis der Banken-Welt kümmerte sich als dezentrale, ungesteuerte Währung mit eigenen Gebühren und technischen Mängeln in meinen Augen zu wenig um die künstlichen Zäune derer die durch Kontrolle und Regulierungen lieber den Reichtum der westlichen Welt ausbauen, und gleichermaßen den Reichtum der restlichen Welt begrenzen.
Ein Mechanismus, der mit Einführung der Zentralbanken nur noch gestärkt wurde, denn auch wenn der “Reichtum” des einzelnen gegenüber der Vergangenheit subjektiv gestiegen ist, und die meisten Zugang zu Telekommunikation, Lebensmitteln und einer ausreichenden Wohnsituation haben, war die Kluft von diesem mittlerem Einkommen zu den reichsten 1% der 1% nie größer.
Die Gravitation des Geldes für weiteres Geld ist ein Nebeneffekt, der uns auf lange Sicht keine schönen Aussichten beschehrt, besonders in Zeiten, wo dem Großteil des Mittelstandes nichteinmal mehr eine sichere Rente zugeschrieben wird, verhindert durch die demographische “Glocke”, mit zuvielen Rentnern, Babyboomern und viel zuwenig jungen Menschen um es aufzufangen.

Meine Motivation etwas zu IOTA beizutragen ist sicherlich Ausdruck dieser unsicheren Zukunft, die mir im Studium klar wurde.
Ich schlussfolgerte, dass das was Bitcoin bereits seit Jahren propagierte, IOTA besser erreichen könne, und fasste den Entschluss bei IOTA zu bleiben.

Anfang 2016 war ich stiller Mitleser, habe dann aber schnell Kontakte geknüpft und nach dem Crowdfunding von IOTA, von privater Hand iotas per OTC gekauft.
Ab dem Moment wurde ich gleichermaßen durch die enorm spannenden Entwicklungen der Gemeinschaft und der Technologie beeindruckt, war als Investor aber auch den Gezeiten des Marktes unterworfen.

Für einen Studenten ist es schon beeindruckend und erschreckend, wenn sich innerhalb einer Woche alle finanziellen Probleme auflösen, was mitte 2017 geschah, als IOTA bei Bitfinex gelistet wurde und mir brachiale Gewinne einbrachte.
In der Praxis allerdings, habe ich nie iotas ausgezahlt, denn mein investment habe ich immer als Rente angesehen, und nie als Lambo-Kleingeld, das ich ausgeben wollte.

Mit dieser Einstellung begann nun meine Zeit der ersten Beiträge auf meinem Blog. Youtube-Videos folgten, und mein Twitterkanal begann zu wachsen.
Mit meinem Podcast, dem Sonntagsplausch hatte ich offensichtlich mein Format getroffen, denn die Reaktionen waren beinahe ausschliesslich positiv, und auch die Zahlen wuchsen stetig.
Im Oktober 2017 entschied ich mich dazu meine Masterarbeit auf Eis zu legen, denn meine Hobbytätigkeiten in den sozialen Medien und Youtube wurden derart erfolgreich, dass ich ein Teil dieser aufstrebenden Industrie werden wollte.
Spenden reinvestierte ich in einen render-fähigen Computer, Mikrofone, Software. Ich verbesserte mein Englisch und baute Barrieren ab, -Öffentlichkeitsarbeit war keine meiner liebsten Tätigkeiten, dennoch wollte ich IOTA supporten.
Ich las mich in Fachtermini ein, las regelmäßig IoT Zeitschriften, das Max-Planck Heft und konsumierte vornehmlich Podcasts und Gespräche rund um die Weltwirtschaft, das World Economy Forum und influente Persönlichkeiten, um einen Überblick zu haben von dem ich in meinen Beiträgen zehren konnte.

Als IOTA dann bei zeitweise €5 stand, war ich auf dem Papier zwar überaus zufrieden, jedoch wollte ich dass IOTA weltweiten Erfolg hatte, bevor ich meinen Support einstellte -wenn nötig für Jahre. Und ohne aktives Investment wäre es mir schwergefallen, somit behielt ich alles -bis zum heutigen Tage. Um ehrlich zu sein hätte ich aber ohnehin keine Möglichkeit gehabt es auszuzahlen, denn zu den Hochkursen war der Tangle “verstopft” und man konnte nichts senden. Sei es drum.

Die Spenden ermöglichten mir meinen studentischen Standard beizubehalten, ohne Luftsprünge, und es kamen soviele herein, dass ich glaubte sie würden lange halten.

Mit dem Kurseinbruch Ende 2017 musste ich diese Pläne anpassen und monetarisierte all meine publizierten Dinge, konnte aber kaum etwas erwirtschaften.
Glücklicherweise gab es anonyme Spender, die den größten Beitragenden der Community große Beträge spendeten.
Über das Jahr lebte ich von diesem Beitrag und habe Ende 2018 erneut festgestellt, dass es so nicht weitergeht, denn der Coordicide wurde immer weiter verschoben, und der vollausgewachsene Bärmarkt lies keine Alternativen zu.

Besonders durch das Thema Coordicide wurde mir klar, dass die IOTA Foundation keine selbstständliche Erfolgsgarantie mitbringt und ich mich umorientieren muss. Die Welt ist kein Ponyhof, ich bin kein großer Journalist, und zur Selbstfinanzierung war es ein weiter Schritt, -somit wuchs mein Unmut und ich kündigte eine Besinnungspause an.
In der Zwischenzeit wurde Paracosm vorgestellt und die Möglichkeit, dass ich eine Spende erhalten würde, sollte ich meine Reichweite zur Verfügung stellen und ab und an berichten was an dieser Front passierte, so nahm ich dankend an und machte weiter. Viel mehr als Geld brauchte es in dieser Zeit nicht.

Heutzutage ist die Welt allerdings eine andere. Der Coordicide ist immernoch nicht hier, der Markt ist noch schlechter, mein eigentliches Investment ist alles andere als eine sichere Bank, und große kommunikative Fehler auf meiner Seite vermischten sich zu einem unschönen Potpourri an solider Ungewissheit.
Immerhin hatte ich meine Masterarbeit an den Nagel gehangen und mich völlig in diese Richtung festgelegt.
Dass ich auf diesem Wege insgesamt drei Morddrohungen bekam, hunderte Hassnachrichten und weitere unschöne Dinge erleben durfte, die ich durch laufende Ermittlungen leider nicht benennen kann, ist nicht unbedingt ausschlaggebend, doch es ist der Sache nicht zuträglich.
Mein Experiment der Selbstständigkeit ist praktisch gescheitert und meine Ansprüche waren zu hoch.
Da ich jung und variabel aufgestellt bin mache ich mir keine großen Sorgen, ich werde wohl schon unterkommen.
Doch mein Experiment IOTA nimmt hier ein Ende.

An dieser Stelle nehme ich kurz Stellung zu Vorwürfen die mehrfach genannt wurden.

-“Limo hat Spenden genommen und würde damit abhauen”
Ich besitze nur noch 9gi Spenden, die der NGO Viva con Agua gehören. Dazu habe ich bereits mehrfach mit Michael Fritz, Mitgründer von Viva Con Agua, gesprochen und alle wichtigen Daten an Florian Doebler von der IOTA Foundation übergeben, beide können das bestätigen. Sobald es angenommen werden kann, schicke ich diesen Gewinn der (von mir auch selbstfinanzierten) Giveaway-Aktion zu Florian oder Michael, kann das Geld aber auch sofort an die IF übergeben.

Andere Spenden sind in meinem Kühlschrank gelandet.
Spenden kamen immer unaufgefordert von der Community. Ich habe nie danach gefragt und fühle mich nach über 100 Podcasts und Videos über IOTA nicht verplichtet irgendetwas davon zurückzuzahlen. Ausser der Steuer die ich dafür entrichten muss.
Ich habe auch sonst keinen Reichtum mit IOTA gemacht oder mein Investment in das “dumb money” entleert. Wie gesagt. Ich habe nie iotas ausbezahlt. Es gab nie affiliate links, und meine publizierten Dinge waren immer unentgetlich.

-“Limo ist ein emotionaler Depp der IOTA geschadet hat.”
Ersteres ja, wer weiß, letzteres eher nicht. Durch mich sind hunderte Investoren und einige Entwickler, darunter von Tanglemonitor erst auf IOTA aufmerksam geworden.
Mein Twitterkanal erreicht pro Tweet mehrere Tausend Menschen (mein Giveaway hat 400.000 Impressionen erreicht), mein Blog hat über 3,5 Millionen impressionen, mein Youtube Kanal über 700.000 Aufrufe und eine Wiedergabezeit von 140.000 Stunden. Ich denke das hat IOTA nicht geschadet.
Ich verkaufe daher meine social media Kanäle ( nur an IOTA supporter ), damit die Reichweite die ich für und mit IOTA aufgebaut habe nicht umsonst war. Ich denke die ist bei IOTA besser aufgehoben als bei irgendwelchen Crypto-influencern. Anfragen an limo@tangleblog.com. VB.
Sollte ich keine passenden Angebote vorfinden, verwalte ich die Kanäle still. Ich muss sie nicht verkaufen. Entweder sie kommen IOTA zugute oder garnicht.


-“Limo hat nicht wirklich gearbeitet.”
Für meinen Sonntagsplausch habe ich im Durchschnitt 10h pro Woche aufgewendet, unbezahlt.
Viele weitere Stunden pro Woche habe ich für Bildung aufgebracht. Einen Podcast kann man nur machen, wenn man weiß was im Sektor passiert, das gehört dazu.
Ein Großteil der Zeit ist für die Beantwortung von Emails vergangen.
Ich habe in den letzten 2 Jahren über 500 Emails mit interessierten beantwortet. Unentgeltlich, hinter dem Vorhang. Eine iterative Arbeit die ich bis zuletzt machte um sie der IF abzunehmen. Als öffentlich Person haben Leute meine Kontaktmöglichkeiten offenbar bevorzugt, weil die IF mit Anfragen überhäuft wurde, daher zu spät geantwortet hat und es den Leuten offenbar einfacher erschien.

—————————————————————————————————————

Abschliessend lässt sich sagen, dass ich meine IOTA Zeit nicht bereue und unfassbar tolle Menschen kennenlernen durfte, aber zum Menschenschlag “alles oder nichts” gehöre, daher nehme ich Abschied und orientiere mich um.
Ich wünsche IOTA, seinen Entwicklern und Visionären, aber auch den investoren, der Community und meinen Freunden, die wissen wen ich damit meine, nur das beste. Ich wünsche mir dass die Zukunft dadurch eine bessere wird als sie skizziert wird.

Es heißt man sieht sich immer zweimal im Leben. Wer weiß!

Viel Glück und danke für die Unterstützung!
Steffen



Interview with Pavel Shlapak, CEO of Paracosm, about the coming beta of Caer Sidi and their work.

Interview with Pavel Shlapak, CEO of Paracosm, about the coming beta of Caer Sidi and their work.

(Transcribed from a Skype conversation in 10/2019 )

– How are you, Pavel? What’s going on over there in Minsk?

– Super, thank you. A lot of things are going on. Now we are releasing some exciting products and we are preparing to launch the beta version of Caer Sidi. We are working on delivering information about our platform and about the project in general to the gaming community and business people in the industry.

– What is Paracosm? What is the whole project all about? 

– My idea is to build a big thriving ecosystem that will allow creating cross-reality game universes, or Paracosms ¹, and enjoy many adventures in them. Sergey Ivancheglo, aka c_f_b, came up with the idea of this project. He is the main visionary here, and some things about the future of the project are described in his latest Medium articles. As you can see, it’s a huge, amazing idea, and in a long-term prospect, it unites AR, IoT, and DLT technologies into one exciting product for customers.

¹ [Note from the editor: Paracosm = a prolonged fantasy world invented by children; can have a definite geography and language and history – Different gaming environments with completely separated stories like eg one Harry Potter Paracosm, one in Star Wars, one in Narnia]

– What is Paracosm aiming for in the gaming sector? Is it, for example, comparable to big gaming platforms, such as Steam or GoG?

– We can compare the project to the GoG Galaxy because its idea is to combine different game platforms, launchers, and markets into one user experience. They are starting from the launcher, and I think they have a certain vision. We, in addition, want to combine not only software but also the hardware to provide a full experience for users.

Also, the main players in this area try to build a proprietary system. We want to build an open ecosystem and give the initiative to different contributors to build their paracosms, we want to give developers tools to build their services, which use IOTA in the background. So, we want to unite developers and build the ecosystem of Caer Sidi together with them, sharing the revenue and various results of our cooperation.

– What exactly is Caer Sidi? How do you explain it to a gamer with no experience with the crypto realm?

– The main idea of Caer Sidi is to give users values by connecting various platforms and unifying user experience. From a gamer’s point of view, we start from connecting real and digital worlds, producing phygital² assets that combine physical and digital components. They can even carry your digital identity. Or this can be a figurine of a video game hero, which opens digital content through the NFC technology – for example, a digital avatar. By simply tapping such a souvenir with a smartphone, you can see the whole statistics and history of the hero and the collectible value of this figurine. So, it’s an added value for users and new ways to interact with the game. You can show this figurine to friends and compare your progress. 

²[Note from the editor: Phygital (physical plus digital) is a term that describes connecting digital experiences and goods with physical ones – like collectibles with a unique ID. ]

For a game developer, Caer Sidi opens many possibilities to build more interactive applications, increase monetization, and prolong the user lifetime value. In the near future, we plan to release more interactive toys, so users will be able to take them into their virtual adventures. By using Bluetooth technology, these figurines can even congratulate players with a victory. 

– The Caer Sidi service is the first of its kind. We use IOTA as the backbone, as well as paracosm.ixi and other technologies to build a certain product that gives value to gamers and game developers. Caer Sidi is a part of our huge project, it provides some functional tools. 
Like providing unique hashes for our phygital assets that can be found in the distributed database of the Tangle .

[Note from the editor: At the time of writing, Caer Sidi is temporarily developed on Hyperledger whereas paracosm.ixi would be a module with and for IOTA]

As you certainly understand, we need funds to support the project, we need to invest a lot in the development, in marketing, and in conversation with different market players. With Caer Sidi, we build a sustainable business model, based on the open-source approach. 

Right now, we are launching products and it’s a very complicated process for a startup, for a young team. It’s a lot of legal and development work, so we are starting with some rather simple examples. We see a great acceptance of our offer from the game developers. In the future, we want to produce different devices, which will be able to utilize IOTA. Quite soon, users will feel significant advantages of IOTA’s technology.

– What are the clear advantages of using DLT, such a Tangle? Is decentralization important for Caer Sidi?

– We want to provide services for different game developers, to implement the SaaS model – and DLT is crucial for this task. The existing game markets have a lot of fraud and a lot of other problems, connected to game assets. Thus, black markets start to exist. To prevent this, we need to build an open decentralized ecosystem. We want to provide protection from counterfeit for both gamers and developers.

– Is it true that Paracosm is not running on the main IOTA Tangle and it’s using a private Ict client instead?

– It’s too early to explain how it will run even in the short-term prospect. Sergey is going to provide the ICT client, so I don’t have the answer right now.

[Note from the editor: Ict is the predecessor of Bee, a soon-to-be production-ready modular client of IOTA that runs with a different, lighter architecture than the IOTA main-net – in theory, specialized for IoT devices]

– Wouldn’t it be better to be part of the main-net of IOTA, to be part of the global machine economy, instead of having a private ledger?

– Sergey is responsible for the technical part. What I can say right now is that we work with our technology and wait for IOTA Enterprise Edition and Qubic. We’ll migrate from our DLT to IOTA after this update when it will be truly decentralized. 

We also are official partners of the IOTA Foundation, so we can both explore the use of IOTA in gaming, from our side in Paracosm Project and Caer Sidi and from their side. We are partnering up to draw new innovative developers to create their projects, their paracosms on our platform. We are looking forward to working with them and implement IOTA in new and creative ways.

This is a project that is going on in a bigger time frame, as you said, and we all know that it is in ongoing development. Still, when will we see the playable content of Post Scriptum CTG and RPG?

– The Post Scriptum franchise is also a responsibility of Sergey, so he is the person to ask. I can tell that we are working on adding more products from 3rd-party developers. Right now, we have only one partner, a developer of tabletop games, but we are in the process of signing contracts with many other companies. Soon, we will attract great game developers, so you will have different possibilities to explore the Caer Sidi service and see how it works.

[Note from the editor: At the time of editing, Caer Sidi has already added more games and partners: https://caersidi.net/blog ]

– The VR gaming industry is pretty big these days. So how do you plan to tackle the high competition of this area?

– For us, VR is a field to explore. As I said, we build an open, not a proprietary system. We want to complement other players on the market, not to compete with them. We want to improve the world of gaming together with other companies, to provide more value for our users. We believe in the technologies of VR, AR, and XR, we believe there will be a lot of great products. We want for Caer Sidi to be a point of entry to different beautiful worlds and different beautiful games. So, we plan to cooperate with game developers and help each other.

– I just have to ask – what’s your favorite game of all times 🙂 ?

– I’m playing Heroes of the Storm, it’s a MOBA by Blizzard. But I have the biggest emotional connection with Baldur’s Gate.

————————————————————————————————————

Paracosm is an incredibly interesting approach to innovate the gaming industry, VR-Gaming in cross realities and a real chance to implement DLT in a meaningful way. That being said:
Thank you very much, Pavel, for your time and insights and also thanks to Maxtis for coordinating this interview.

Visit Caer Sidi and explore the development of one or more new worlds:

Care Sidi:
https://caersidi.net/home?locale=en

Post Scriptum paracosm:
https://paracosm.games/

The company:
https://paracosm.company/

Autoersatzteile Online-Markt autoteiletrend.de bietet ab sofort IOTA-Bezahlungen an

Autoersatzteile Online-Markt autoteiletrend.de bietet ab sofort IOTA-Bezahlungen an

Magdeburg.
Der überregionale online Shop autoteiletrend.de kündigte gestern Abend gegenüber Tangleblog.com an, nun Deutschlands erster online Autoteile-Markt zu sein, der ab sofort IOTA Bezahlungen akzeptiert.

Der qualifizierte Onlineshop bietet über 300.000 Ersatzteile an, darunter Bremsen, Elektrik, Zubehör und einen Großteil der Ersatz-und Verschleißteile fast jeder Automarke.

Alle Teile werden in Originalteilqualität versendet und werden ab einem Warenkorb von 100€ kostenlos innerhalb Deutschlands versendet, aber auch in den Großteil der Europäischen Union und in die Schweiz.

Dass Autoteiletrend nun auf IOTA setzt ist für beide Branchen eine progressiver Trend, der im Internet der Dinge, aber auch im Bereich E-commerce immer aktueller wird: Die Nutzung von Distributed Ledger Technologien, die wie IOTA auf Dezentralität, Datensicherheit und Geschwindigkeit setzen.


IOTA hat darüber hinaus den großen Vorteil, dass weder für den Käufer noch Verkäufer Gebühren seitens des Bezahlanbieters entstehen und keine Mittelmänner wie Paypal oder Mastercard federführend sind.

Denn IOTA Transaktionen sind für Empfänger und Sender ohne Mehrkosten durchführbar, da es keine Firma mit Gewinnabsicht im Hintergrund gibt, sondern eine non-profit Organisation aus Berlin:
www.iota.org

IOTA wurde demletzt immer wieder im Deutschen Mittelstand als ein vielversprechendes zukünftiges Daten und Werte-Transaktionsmedium besprochen, was an vielen Innovationsfronten Probleme lösen will.
Darunter ein Entledigen von Transaktionskosten, dem Erreichen der Netzwerkskalierbarkeit, Zusicherung von Datenintegrität und auch ein Umdenken und Transformieren hin zur Machine-to-Machine Ökonomie.

Erst vor wenigen Wochen kündigte Jaguar Land Rover an, ein IOTA basiertes Smartwallet in seine Fahrzeuge einbauen zu wollen, wenn die Projektphase beendet sei.
Hunderte weitere Firmen (darunter Bosch, VW, Fujitsu, DXC und STM) eruieren, ob IOTA eine passende Lösung ist, Daten oder Werte zu transferieren, denn der zukünftige Standard verspricht einige ernstzunehmende technische Neuerungen, die bei der globalen Vernetzung für Nutzer und Firmen deutliche Verbesserungen zu zentralisierten Anbietern versprechen.

Hacks oder Veränderungen von einmal eingepflegten Daten sind so nicht mehr möglich und der Zugriff durch Dritte kann ausgeschlossen werden.
Auch das schädliche Mining, also das Erstellen kryptographischer Währungen für Rechenkraft wie beim Bitcoin ist bei IOTA nicht vorhanden, eine Klimabelastung wird daher ausgeschlossen.

Bei Fragen zum Thema IOTA wenden Sie sich bitte per Email an mich:

limo [at] tangleblog [dot] com


Post Scriptum Paracosm’s Caer Sidi Pre-Sale Stage 1 is almost here!

Post Scriptum Paracosm’s Caer Sidi Pre-Sale Stage 1 is almost here!

The foretold Armageddon has happened…
Post Scriptum Paracosm is the new, distant rising star in the gaming universe, which opens brand-new PC/VR/mobile worlds directly after the Christian apocalypse.
Paracosm’s team invites you to the Caer Sidi Presale – Stage 1 – starting tomorrow, March 1st, 2019, for one month only.

This first stage is aimed at traders that are buying a bigger amount of the credits which are being used in their in-house marketplace Caer Sidi when the platform goes online (planned 1st May 2019).
Additionally, traders can purchase Paracosm keys which are representing accounts (which people need in order to play) that are validated in the distributed registry of the Tangle DLT of IOTA. Paracosm’s team announced that they would rely on Hyperledger’s tech, as long as IOTA’s Tangle is not production-ready.

According to Paracosm’s team: “Pre-Sale offers for trades will have limitations on the minimum number of items: not less than 6000 Caer Sidi Credits or not less than 666 Paracosm Keys for one purchase. During the Pre-Sale, both keys and credits will be available at a 50% discount.

They added that:

1 Caer Sidi Credit represents 1 Euro.
1 Paracosm Key has a base price of 9 Euros
.

But in this pre-sale, buyers get a 50% discount. 
Traders, therefore, need to invest a minimum of €3000 for the Caer Sidi credits and minimum €2997 for the Paracosm Keys.

The second stage of the pre-sale starts on 11th March and is aimed at traders and gamers.

Gaming Bundles

From March 11th, traders and gamers can purchase gaming-bundles.

High-end Champions-Bundle for enthusiasts

Paracosm’s team listed all bundles on their website. The respective prices of the bundles will be announced soon.

What are the take-away points?

-> There are six different bundles.

-> Each bundle offers Caer Sidi Credits that are used as an in-game currency.

-> Each bundle contains the Post Scriptum Collectible Token Game.

-> Each bundle contains the Altar: the War of Gods Collectible Token Game.

-> Bigger bundles contain Paracosm Keys, booster packs, RPG invites for friends, key skins, tangible/real or blank Paracosm keys and even a tabletop version of Altar: the War of Gods depending on how much you want to pay.

Is this offer interesting for traders and gamers?

My personal opinion is that it’s worth a shot.
Although we are at the intersection of crypto-currency, gaming, and cross-reality, I’m not sure if this investment should be compared to the ICO’s from 2017.

Post Scriptum Paracosm is a gaming platform and this is more like a crowd-funding.
Building decentralized networks is fairly different than building a gaming platform, luck or chance don’t decide if this story will be a success since this is no pure pioneer-work.
Paracosm’s team has shown in-game footage of Post Scriptum Paracosm, footage of the Collectible Token Game and lots of merchandise.

We know that parts of the game are already playable, the artwork is solid and interesting and the outlook is splendid. VR/XR is the next natural step of gaming, so investing in an ambitious project like this is a good decision IMO.

One comparison to ICO’s and crowdfundings is interesting, though. Traders should know that Sergey Invancheglo aka CFB has a track record of being a wonderful person to follow when it comes to innovation and investment.

The projects he foundet and developed had the best return on investments overall: NXT and IOTA.

ROI since ICO on Icostats.com. First and Second place: NXT and IOTA

From a traders standpoint, it even makes sense to follow him blindly after these facts -especially in a pre-sale.

From a gamers perspective, it also makes sense to invest in an upcoming gaming platform that offers an innovative world and possibly high future-prices for traded in-game goods like unique cards from the boosters or just a rising price for the Caer Sidi-Credits.
In-game items have shown promising price developments when enough people were competing for the best skin or the most unique card.
A prime example would be “1500$ for a black school uniform set, 1400$ for PlayerUnknown’s set, 600$ for a bandana” in Player Unknown’s Battlegrounds. These items were bought for just a few Dollars each.

Another example would be the value of Magic: the Gathering cards which were created in their respective year or a special edition only a few thousand times and which are being traded for thousands of Dollars these days, rising.

To draw my personal conclusion: Yes. I will invest and I will play because I think that the Paracosm team is capable of creating a thriving world for millions of players in the future. Full steam ahead!

I’m back. A small statement.

I’m back. A small statement.

As I’m sure some of my readers have noticed, I decided to take a break shortly after Christmas.
Blogging, but especially the Youtube publications are a great pleasure for me, but due to the current situation, I had to take a break to recharge my battery because in the last weeks I noticed that I was no longer an asset for the IOTA ecosystem.

Maybe some of you are thinking now that I have taken a sabbatical leave because of FUD, the bear market or physical illness, but that is not the case.
I rather see it as a realignment.

After over two years of fighting misinformation and trolls, I needed a break to regenerate my energy.
As a freelance publicist, I face a great hurdle: the organization of my life, in psychological, financial, organizational regards, but also because I want to make the best of it.

A change of perspective is often my way of choice to assess a situation, in this case, my own.
From my perspective, the IOTA endeavor has become a serious matter, which I naturally want to support with full commitment. For this, I need the right resources, creativity, a structure for what I do and ultimately the wisdom to take a break from time to time, because, of course, I don’t have an employer who gives me holidays in accordance with the law. Only I am.
The weekly podcasts and Youtube videos, as well as the articles and in general: “keeping up to date” sound like a relaxed job at first, and I couldn’t ask for anything better, but the constancy of the information and innovation density is what slowly pulls on you.
What falls by the wayside is the very important creativity and for me a sovereign position, which I have to maintain in these times of a complicated market, and the social media voices we all have to face.
Cryptocurrencies are still in their infancy. So far, competition, greed, and uncertainty have ruled the social media channels, but this will certainly settle in the continuing stagnant market so that the “trolls” are filtered out. At this point, I would like to appeal to the people out there that there is a person behind every account and that everyone should be a human more often. ROI is not everything. Healthy progress and communication is.

My financial situation has improved by the fact that Paracosm Ltd. decided to make a generous donation to me.
Journalism is a matter close to my heart, just like gaming. The Paracosm will be connected to the Tangle, and the cross-reality and the sandbox environment it contains will create a wonderful development landscape for the gamers among us, which I look forward to. It will be my pleasure to put one of my Foci on XR, Paracosm, Post Scriptum and the gaming landscape, because this is one of my favorite hobbies, apart from this world. Thank you so much for that.

I would like to keep my Youtube and article formats, but I also would like to point out that from now on I will proceed according to the time and energy I have. Forgive me, If there are days without a Sunday Banter. I’m working on improving myself overall and a continuous production is clearly the goal, but I can’t always promise that in this very stressful environment.

Many thanks for the patience and the kind, and progressive people in the IOTA Ecosystem and the IOTA Foundation. 2019 will be another important milestone for all of us!

Steffen Vogt // Limo